| Die Geschichte des Hanse Filmstudio Rostock e.V. | |
Vor über 50 Jahren, im Oktober 1955 wurde der damalige „Filmzirkel“ beim Bezirkskabinett Rostock gegründet. Von den damaligen Gründern ist heute leider keiner mehr im Studio. Rolf Spieker blickt als ältestes Mitglied auf 45 Jahre aktives Filmschaffen im Club zurück.
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Auch hatte das jetzige „Hanse-Filmstudio“ in den Jahren vor 1990 unterschiedliche Namen, wie z.B.: „Rostocker Filmblinker“, „Amateur-“, „Bezirks-“ und „Kreis-Filmstudio“, die immer der damaligen Trägerorganisation angepasst waren. Unter jahrzehntelanger Leitung von Peter Braatz entwickelte sich das Studio zu einer Heimstatt von Film- und Videoamateuren vorwiegend aus dem Rostocker Bereich und dem nahen Umland. | |
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Insgesamt 223 Filmprojekte entstanden so in den 50 Jahren. Es sind Filme unterschiedlichster Art, Gemeinschaftsprojekte, wie Dokumentationen, Arbeitsschutzfilme, Reportagen, aber auch Einzelproduktionen, die aus dem Familienleben, von Reiseerlebnissen und interessanten Begebenheiten berichten. Seit der Gründung beteiligten sich die Filmautoren regelmäßig an Leistungsvergleichen und Wettbewerben im In- und Ausland. Gekürt wurde der Erfolg mit insgesamt 148 Auszeichnungen, deren Medaillen und Pokale den Clubraum des Studios zieren. |
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Mit der Wende 1990 musste auch die Clubarbeit neu organisiert werden. Finanzielle Unterstützung gab es nicht mehr, die Clubräume in der Rostocker Südstadt wurden gekündigt. Für die Filmfreunde aber noch lange kein Grund zum Aufgeben. Der Keller eines Filmfreundes wurde ausgebaut, neue Kontakte zu Filmamateuren in den Altbundesländern geknüpft - es ging weiter. Das Studio wurde Mitglied im Bund Deutscher Filmautoren (BDFA) und die angebotene Unterstützung der Filmfreunde aus Schleswig-Holstein und Hamburg wurde dankbar angenommen. Schon nach kurzer Zeit war die Arbeit des Hanse-Filmstudios beispielgebend für den Landesverband Mecklenburg-Vorpommern. | |
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Der im Jahr 1991 ins Leben gerufene Landeswettbewerb der Film- und Videoamateure Mecklenburg-Vorpommerns wird seit 1995 regelmäßig einmal im Jahr durch das Hanse-Filmstudio ausgerichtet. |
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feucht, was der immer anspruchsvolleren Technik nicht von Vorteil war. Die Filmfreunde suchten nach neuen Räumen und fanden sie auf dem Jugendschiff „Likedeeler“. Neben dem Clubraum verfügt das Studio nun seit 2001 auch über einen Technikraum mit moderner Videotechnik sowie Schnitt- und Vertonungsmöglichkeiten. |
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